UMTS Netzabdeckung

Die Gesetzgeber haben den Mobilfunkunternehmen vorgeschrieben, die UMTS Netzabdeckung kontinuierlich zu erhöhen. Bis Dezember 2005 mussten die Mobilfunkunternehmen 50 Prozent aller Mobilfunknutzer mit UMTS versorgen können. Dieses Ziel haben sie erreicht. Aktuell sind rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung mit UMTS versorgt. Zu Beginn des 3G (Mobilfunkstandard der dritten Generation und weitere Bezeichnung für UMTS)-Zeitalters wurden beim Ausbau von UMTS vorerst nur die größeren Ballungszentren berücksichtigt. Mittlerweile sind auch viele kleine Ortschaften und ländlichen Gegenden mit UMTS versorgt. Die meisten Mobilfunkunternehmen rüsten ihre UMTS-Netze derzeit auf, während das UMTS-Netz an anderen Stellen erst aufgebaut wird. In vielen Großstädten sind zum Beispiel die UMTS-Beschleuniger HSDPA und HSUPA verfügbar. Neben der Netzabdeckung ist selbstverständlich auch die Netzqualität entscheidend für die Qualität von UMTS. Sollte das Netz nur unzureichend ausgebaut sein oder es treten Störungen auf, wechselt das mobile Endgerät wie ein Handy oder ein Notebook automatisch in das langsamere GSM-Netz. Die Konsequenz ist, dass die Internetverbindung zwar bestehen bleibt, aber extrem langsam wird. Zudem können spezielle Inhalte, die für UMTS geschaffen wurden, wie Videoclips, dann nicht genutzt werden, weil dafür eine Mindestgeschwindigkeit für die Datenübertragung erforderlich ist. Die meisten Mobilfunkunternehmen rüsten ihr UMTS-Netz auf, um die UMTS Netzabdeckung zu steigern. Hierzu wird das Netz unter anderem auf die UMTS-Beschleuniger HSDPA und HSUPA aufgerüstet. Dadurch wird eine bessere Lastenverteilung des Netzes gewährleistet und UMTS einer breiteren Masse zugänglich gemacht. Des Weiteren werden veraltete Basisstationen aufgerüstet und mit neuer Hardware versehen. Durch die neue Hardware wird der Strombedarf für die Basisstationen gesenkt und in vielen Orten, auch in ländlichen Gegenden ist bereits EDGE verfügbar. Durch die neuere Technik wird außerdem eine höhere Stabilität bei der Datenübertragung, sowie höhere Datenraten erreicht. Durch eine hohe und vor allem stabile Geschwindigkeit bei der Datenübertragung brechen Downloads nicht mehr ab. Ebenso gibt es bei der Videotelefonie, die erst ab UMTS möglich ist, keine verwackelten Bilder mehr und es ist eine hervorragende Sprachqualität gegeben. Aufgrund der immer vielfältigeren Nutzungsmöglichkeiten von UMTS, steigen die Nutzerzahlen, wodurch die Mobilfunkunternehmen gezwungen sind, eine gute UMTS Netzabdeckung bereitzustellen.